Gänse in WOB
Veröffentlicht von unwu in Uncategorized am 23. April 2012
Gänsebabys heute in Wolfsburg

Smartphones in Deutschland: jeder Dritte besitzt es!
Veröffentlicht von unwu in Bibliothek, Medien am 23. April 2012
Eine Umfrage, die der Hightech-Verband BITKOM in Auftrag gegeben hat, ergab, dass aktuell jeder dritte Deutsche ein Smartphone (34 Prozent) besitzt. Bei den unter 30-jährigen ist es sogar jeder zweite (51 Prozent). Mit steigendem Alter nimmt allerdings der Anteil der Smartphone-Besitzer wieder ab. Unter den 50 bis 64jährigen ist es jeder Vierte (27 Prozent) und ab 65 bei den Senioren sind es lediglich 6 Prozent, die ein Smartphone nutzen.

Interessant auch, dass laut Umfrage 2012 das Jahr sein wird, in dem erstmals mehr Smartphones als Handys verkauft werden. Hier der ganze Text der Umfrage.
Auch wenn es noch ein bißchen hin ist, soll an dieser Stelle schon mal auf das nächste Smartphone-Treff in der Zentralbibliothek Wolfsburg hingewiesen werden. Es findet am Dienstag, 3. Juli in der Zeit von 16 bis 18 Uhr statt und ist wieder eine Kooperation mit dem Medienzentrum Wolfsburg.
nü
Neue Suchmaschine “Volunia”- Suchmaschine und soziales Netzwerk
Veröffentlicht von unwu in Lernen, Medien, Uncategorized, Wissen am 11. Februar 2012
Massimo Marchiori, ein italienischer Informatikprofessor, dessen Forschungsergebnisse eine Grundlage von Google bilden, startet nun seine eigene Suchmaschine Volunia. Sie soll gleichzeitig eine Art soziales Netzwerk sein.
“Das Internet ist ein lebendiger Ort”, sagte der Informatikprofessor in einer im Internet übertragenen Präsentation. “Es gibt dort Informationen, aber auch Menschen. Die soziale Dimension ist bereits vorhanden, sie muss nur zum Vorschein treten.” Volunia soll nicht nur die Suche nach Inhalten auf Internetseiten ermöglichen, sondern Anwendern auch ermöglichen, Kontakt mit registrierten Internetnutzern aufzunehmen, die die gleiche Internetseite geöffnet haben. Volunia soll in den kommenden Tagen in zwölf Sprachen online gehen.
„Wissensräume für die Zukunft –Bibliotheken verändern sich“
so lautete das Motto einer öffentlichen Informationsveranstaltung, zu der der Geschäftsbereich Kultur und Bildung
interessierte Bürger am 25. Januar in das Aaltohaus Wolfsburg eingeladen hatte.
Prof. Dr. Richard Stang („Lernende Bibliotheken im Netzwerk des Wissens“´) und Olaf Eigenbrodt („Zukunft denken – Architektur des Wissens“) waren die beiden Referenten des Abends, die Moderation übernahm die Journalistin und ZDF-Moderatorin Nicole Krieger.
Wissens- und Bildungsgesellschaft, informelles und lebenslanges Lernen, – das waren nur einige der Schlagworte des Abends. Welche Anforderungen resultieren daraus für den Einzelnen? In erster Linie aber die Frage: in welcher Weise werden die Institutionen in der Wissens- und Kulturvermittlung und deren Mitarbeiter durch die Veränderungen in der Wissensgesellschaft gefordert? Welche Kompetenzen sind in Zukunft vonnöten? Welche Chancen ergeben sich aber auch daraus für die Bildungsorganisationen?
Professor Richard Stang umriss die Dynamisierung der technischen Entwicklung. Der Leitsatz des Lebenslangen Lernens sei mittlerweile sogar ein „Lernzwang“, das Lernen nicht mehr starr an bestimmte Institutionen und vorgefertigte Inhalte gebunden („Was muss ich wissen, um gebildet zu sein?“), sondern informell, d.h. gelernt wird in den unterschiedlichsten Zusammenhängen und Konstellationen im Leben, wobei die individuellen Bildungsbiographien eine immer größere Rolle spielen.
Es müsse vom Bürger aus gedacht und ein individueller Zugang zu Wissen und Bildung mit neuen Lehr- und Lernformen ermöglicht werden. Alle Bevölkerungsschichten hätten ein Recht auf Bildung, daher seien gute und flexible Übergänge im Bildungsbereich wichtig.
Institutionelle Veränderungen in Richtung auf ein Zusammengehen von Bildungsorganisationen z.B. in Bildungslandschaften seien eine Möglichkeit, die Zukunft zu gestalten, so schilderte Professor Stang seine Erfahrungen aus der Begleitung zahlreicher Projekte in diesem Bereich.
In den neu zu schaffenden Lernorten würde sich auch die Rolle der Mitarbeiter weiterentwickeln zu Lernberatern („Wissenscoach“), die die Menschen bei der Auswahl von Methoden und Werkzeugen zum Wissenserwerb beraten und unterstützen. Beim Erwerb von Wissen also, das sie für eine sich immer schneller wandelnde Arbeitswelt benötigen.
Olaf Eigenbrodt vervollständigte Professor Stangs Ausführungen, indem er zahlreiche Beispiele für neue (und gelungene) Bibliotheksbauten und Bildungslandschaften vorführte.
Trotz zunehmender Digitalisierung und in der Konsequenz weniger physischen Medien und Bibliotheksregalen, bekommen die Bibliotheken einen zusätzlichen Platzbedarf durch zusätzliche Funktionen. Der Bedarf nach einem realen Treffpunkt, der den individuellen Informations- und Kommunikationsbedürfnissen in der Wissensgesellschaft Rechnung trägt, sei sehr groß, da die veränderten virtuellen Kommunikationsformen einen gesteigerten Bedarf nach realen Treffpunkten zur Folge hätten.
In Zukunft würde es also in Bibliotheken nicht heißen: „Wieviele Medien werden pro Einwohner gebraucht, sondern wieviel Quadradmeter (Aktions- oder Aufenthalts-)Fläche?“
Uwe Nüstedt
“Nachhaltige Ernährung” – Bücher und QR-Codes im Mittelpunkt einer Ausstellung
Veröffentlicht von unwu in Ausstellung, Medien, QR-Code am 16. Januar 2012
Fünf Bücher hat Jannik Schmiedl, derzeit FSJler (Freiwilliges Soziales Jahr Kultur) in der Stadtbibliothek Wolfsburg, in den Mittelpunkt seiner Ausstellung zum Thema “Nachhaltige Ernährung und Lebensmittel” gestellt.
Die Titel “Für die Tonne” , “Taste the waste”, “Die Essenvernichter” , “Anständig essen” und ein von PETA (People for the Ethical Treatment of Animals) unterstütztes Kochbuch werden in ihren Aussagen auf farbigen Schautafeln darüber zusammengefaßt.
Dadurch ist eine Ausstellung mit einer sehr konzentrierten Aussage entstanden.
Ergänzt hat Jannik Schmiedl die Ausstellung durch eine Zusammenstellung von QR-Codes (Quick response codes), die -scannt man sie auf seinem Smartphone ein – auf Websites mit ausführlicheren Informationen zu den Medien verlinken.
Spoken Word Gala: Poetry Slam am Bundesweiten Vorlesetag
Veröffentlicht von unwu in Bibliothek, Veranstaltung am 24. November 2011
In der Wolfsburger Zentralbibliothek stand der Bundesweite Vorlesetag am 18. November in diesem Jahr ganz im Zeichen der “Subkultur”, wenn man ein Poetry Slam im Gegensatz zur “Hochkultur” einmal so bezeichnen will. “Hochkultur” als Beschreibung gerade auch der Art von Veranstaltungen, die man mit Bibliotheken in Verbindung bringt – ob das nun zum größten Teil ein Klischee ist oder nicht.
Vier deutschlandweit bekannte Slammer, Josefine Berkholz, Dominik Bartels, Frank Klötgen und Jan Egge Seddelies, boten ein cirka 90minütiges Programm, das für viele der über 100 Gäste und auch für das Bibliotheksteam etwas völlig Neuartiges darstellte.
Spontane, sehr nah am Leben inszenierte Poesie und dazu eine völlig lockere und entspannte Atmosphäre mit ganz und gar unkomplizierten Künstlern. Die individuellen und aktuellen Texte und der spannende, regelrecht Feuer versprühende Vortrag von Berkholz, Bartels, Klötgen und Seddelies ließen einen manchmal sogar das Atmen vergessen.
Wiederholung ist garantiert. Ich weiss gar nicht, ob wir überhaupt bis zum nächsten Vorlesetag warten sollten / können…
Uwe Nüstedt


