Vietnam – Homestay mit Cooking-Class im Mekong-Delta

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4. Tag (Do., 30. August)

Heute startete unsere Mekong-Tour und: wir verließen das erste Mal unser Saigon-Headquarter, das An An Hotel. Es ging in einem großen Reisebus zunächst nach Cai Be, wo alle anderen ausstiegen, um mit der Fähre weiterzureisen. Wir sollten im Bus warten, bis dass der Fahrer uns weiter bis nach Vinh Long mitnähme, so hatten wir es am Vorabend im Reisebüro in Saigon vereinbart.

Ganz sicher waren wir nicht, ob dieser individuell auf uns zugeschnittene Reiseplan umgesetzt werden würde. Dann ging es aber weiter, wir sollten zu einem Office in Vinh Long gebracht werden, fuhren dann aber sehr lange, sodass wir nicht sicher waren, ob wir das Ziel erreichen würden, bzw. ob der Fahrer denn eigentlich wußte, wohin es gehen sollte. Dann: hektisches Herumtelefonieren.

Irgendwann die Frage, die sich jeder von uns stellte: warum biegt er jetzt gerade hier links ab in diese unbedeutend erscheinende Abzweigung ein. Plötzlich befahren wir eine – so schien es – achtspurige Megaautobahn, die uns wie eine Start- und Landebahn vorkam.

Es überholt uns eine kleinerer Bus. Wir halten an und unser Fahrer bedeutet uns, dass wir aussteigen sollen. Ohne dass viel gesprochen wird, ist klar, wir steigen in den kleineren – nicht klimatisierten Bus um, um weiterzufahren.

Nach kurzer Zeit kommen wir dann in Vinh Long an, werden zum Office, einer Reiseagentur gebracht, wo etwas für uns arrangiert wird. Wir sollen uns umsehen auf dem Markt, was wir tun. Unter anderem testen wir die an der Straße feilgebotenen Früchte, wie z. B. Rambutan.

Nach ca. 1 Stunde trafen wir im Office auf unsere Reiseführerin Nguyen, die uns die nächsten drei Tage bis zum Samstag über einen kleinen Teil des Mekong (um Cai Be) herum begleiten würde.

Ablegen mit Nguyen am Mekong in Vinh Long

Ablegen mit Nguyen (re.) am Mekong in Vinh Long

Mit Nguyen und zwei Kapitänen an Bord schipperten wir dann in einen der Seitenarme des Mekong, hielten an einer Anlegestelle, von wo aus wir zu unserem ersten Homestay auf dieser Reise gebracht wurden. In dem Dorf „Anbo“ (Namen muß ich nochmal checken) wurden wir bei einer Großfamilie untergebracht, die einige Zimmer unter ihrem Dach (im wahrsten Sinne des Wortes: die einzelnen Zimmer waren nur durch einige Holzwände abgetrennt, oben war alles offen! ) für internationale Touristen hergerichtet hatten.

Der Innenraum unseres Homestay in Anbo

Der Innenraum unseres Homestay in Anbo

Zur Begrüßung hörten wir ein „Stück vietnamesischer Volksmusik“ (thematisch ging es um das vietnamesische Leben, um Mutter und Tochter und das, was die Mutter ihrer Tochter am Vorabend der Hochzeit mit auf den Weg gibt).

Volksmusikalischer Beitrag im Homestay - extra für uns

Volksmusikalischer Beitrag im Homestay – extra für uns

Nachmittags besichtigten wir dann das Dorf, deren Häuser sehr vereinzelt zwischen sehr viel Natur lagen. Im Markt des Dorfes ließen wir uns dann bei einem Zuckerrohrsaft nieder, der frisch für uns gepreßt wurde.

Das Zuckerrohr für unseren Saft liegt schon bereit - unten rechts

Das Zuckerrohr für unseren Saft liegt schon bereit – unten rechts

Abends trafen wir bei uns „zu Hause“ dann auf eine australische Familie, die mit uns im Homestay übernachtete. Gemeinsam nahmen wir an einer Cooking-Class teil, indem wir in der Küche gemeinsam mit unseren Kochlehrerinnen unser Abendessen zubereiteten.

Gemeinsame Cooking Class

Gemeinsame Cooking-Class

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