Mekong, Mekong: von schwimmenden Märkten und Fischsauce

Standard

5. Tag (Fr., 31. August)

Nach einem „westlichen“ Frühstück auf der Terrasse unseres Homestays (Baguette, Marmelade, Streichkäse und vietnamesischer Kaffee) gingen wir wieder auf hohe See – mit unserem Boot, unserer Reiseführerin Ngyuen und den beiden „Kapitänen“. Es war einfach fantastisch und unheimlich entspannend, so vollkommen zeitlos über die Seitenarme des Mekong zu tuckern.

Ohne Zeitempfinden entspannt über den Mekong tuckern

Ohne Zeitempfinden entspannt über den Mekong tuckern

Auf dem Weg durch die schmalen Seitenarme begegneten wir einem Mann, der unter Wasser nach Schlamm tauchte, den er mit den nackten Händen über Wasser in sein Boot beförderte.

Der Mann, der aus der Tiefe kam

Der Mann, der aus der Tiefe kam

Als wir uns Richtung Vinh Long auf den Hauptstrom zu bewegten, gab uns Ngyuen die Info, dass es von dieser Stelle aus sowohl 100km zur kambodschanischen Grenze Richtung Norden als auch zur Mündung ins südchinesische Meer Richtung Süden entfernt ist. 2 km breit und 25 m tief war der Mekong an dieser Stelle. Ein bißchen gewöhnen mußten wir uns an die braune Farbe des Mekong. Das sah in unseren Augen schmutzig und verdreckt aus.

Der Mekong - unbeschreiblich

Der Mekong – unbeschreiblich!

Das ist aber mitnichten so, sondern im Gegenteil, es wird  in dieser Jahreszeit sehr viel Lösgestein und fruchtbarer Schlamm den Mekong heruntergetrieben, der den  Feldern als Dünger dient. Im Januar soll der Mekong dann eine klare und blaue Farbe annehmen.

So fuhren wir an diesem Tag vorbei an den schwimmenden Märkten von Cai Be, legten hier im Ort an, passierten die katholische Kirche und besichtigten so allerlei „Kunsthandwerk“: eine Fischsaucenfabrik (der Geruch war mir zu intensiv, aber Nuoc Mam ist irgendwie ein Mythos für die Vietnamesen). Dann sahen wir, wie Reis-Puffreis noch manuell und mit der allergrößten Muße hergestellt wird.

Fischsauce - schmeckt sehr gut, man muss aber nicht unbedingt sehen, wie sie produziert wird!

Fischsauce – schmeckt sehr gut, man muss aber nicht unbedingt sehen, wie sie produziert wird!

Nach einer verlängerten Mittagspause mit „Hängematten-Nachtisch“,

Hängematte - eins mit der Natur!

Hängematte – eins mit der Natur!

besichtigten wir eine Ziegelfabrik in Vinh Long und anschließend eine Baumschule, bevor wir zu unserem Homestay zurückkehrten und abends wieder selbst einen Teil unseres Essens zurbereiteten.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s