Vietnam – Dalat mit dem Motorbike

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8. Tag (Mo., 3.09.)

Wir hatten ja eigentlich ab Dalat eine fünftägige Motorbike-Tour gen Norden machen wollen. D. h. für jeden der drei Reisenden eine Maschine mieten und mit Tages- und Reiserucksack und evtl. Regenumhang das Ziel Da Nang / Hue  ansteuern. Das war ein Plan, der uns angesichts der zurückliegenden Reiseumstände nun doch zweifelhaft erschien- nicht weil wir etwas gegen Motorräder hatten, sondern weil wir inzwischen einige Regenschauer gesehen hatten und uns gar nicht mehr vorstellen konnten, wie es ist, wenn man im Dauerregen gezwungen ist, „Kilometer zu machen“.

So hatten wir bei Mrs. Dung im Hotel ab Dienstag eine 5tägige Fahrt von Dalat bis Hoian mit einem Guide gebucht, der uns im Ford Intercooler trocken und gemütlich ans Ziel bringen sollte. Für die Fahrt zahlten wir inklusive Übernachtungen in Hotels 900 Dollar, was wir in Ordnung fanden.

Die fabelhafte Mrs. Dung in Dalat

Die fabelhafte Mrs. Dung in Dalat

Allerdings wollten wir das Motorrad nicht ganz aufgeben. So mieteten wir für diesen Tag bei Easy Rider drei Motorrad-Guides, die uns das Umland von Dalat zeigen sollten.

Unsere Dalat- "Easy-Rider"

Unsere Dalat- „Easy-Rider“

Wir starteten nach dem Frühstück, das bei Mrs. Dung sehr angenehm in der Souterrain-Küche am großen Tisch eingenommen wird.

Ohne Regenumhang ging es leider die ganze Tour über nicht, was uns aber nicht störte, da wir nur einen Tag mit vielen Unterbrechungen unterwegs sein würden. Zunächst besichtigten wird die Van Hanh-Pagode in Dalat.

Van-Hanh-Pagode in Dalat

Van-Hanh-Pagode in Dalat

Dann fuhren wir weiter, schauten auf einer Anhöhe über Erdbeerfelder und überquerten zu Fuß eine kleine Anhöhe. Auf der Weiterfahrt besichtigten wir ein Gewächshaus, in dem wunderschöne Gerbera-Pflanzen auf uns warten. Nach  dem Mittagessen

Nach dem Mittagessen mit dem "Chef-Guide"- das Blonde in den Gläsern ist übrigens Tee und kein Bier

Nach dem Mittagessen mit dem „Chef-Guide“- das Blonde in den Gläsern ist übrigens Tee und kein Bier

waren wir noch zu Gast in der Seidefabrik „Cuong Hoan Silk“ in Nam Ban

In der Seidenfabrik

In der Seidefabrik

bevor wir den Nam-Ban-Wasserfall („Elefant-Wassferall“)

Amazing: der Nam-Ban- Wasserfall, auch "Elefant-Wasserfall"

Amazing: der Nam-Ban-Wasserfall, auch „Elefant-Wasserfall“

und die benachbarte Linh-An-Tu-Pagode besichtigten.

Linh-An-Tu-Pagode

Linh-An-Tu-Pagode

Nach einer Pause in einer kleinen Kaffeerösterei, machten wir auf dem Rückweg noch Halt im Crazy House in Dalat.

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  1. Bemerkenswert war auch das Mittagessen gewesen: es gab u.a. Hühnchen-Geschnetzeltes. Geschnetzelt im Sinne von geschreddert – mit Haut, Knochen, Knorpel und allem, was so ein Hahn zu bieten hat…

  2. Und der Elefantenwasserfall mit dem unglaublichen Klettersteig war auch etwas ganz Besonderes. Halsbrecherisch der ungesicherte „Weg“, wo einem nur von den Bäumen hängende Lianen die Möglichkeit gaben, sich irgendwo festzuhalten. Das wäre selbst bei trockenem Wetter und mit anständigem Schuhwerk abenteuerlich gewesen, aber bei Regen und in Sandalen Moos mehr!

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