Vietnam – Matriarchat im Langhaus und die vietnamesische Hannelore Elsner

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9. Tag (Di., 4.09.)

Nach dem Frühstück in Mrs. Dungs Dreams Hotel wartete schon unser Tour-Guide auf uns in der Empfangshalle des Hotels. Sein Name war Quy. Er wohnte in Dalat und hatte verschiedene Fahrzeuge zur Verfügung (Mini Van, Cruiser etc.). Für uns hatte er den Ford Intercooler bereitgestellt, mit dem wir die nächsten 5 Tage unterwegs sein würden.  Zunächst führte uns Quy  noch ein bißchen in Dalat herum.

Wir sahen den Bahnhof, der heute nur noch sporadisch für kurze Ausflugsfahrten in die nähere Umgebung genutzt wird, und einige sehr schön gelegene alte Villen, die zum größten Teil als Hotel „genutzt“ werden – sämtliche Gebäude aus der Franzosenzeit (die Franzosen mußten 1955 das Land verlassen).

Der alte "französische" Bahnhof von Dalat

Der alte „französische“ Bahnhof von Dalat

Hier eine der malerischen Villen, die Quy uns zeigte:

Schöne Villa, während der französischen Besatzungszeit gebaut

Schöne Villa, während der französischen Besatzungszeit gebaut

Weiter ging es zu einen Aussichtspunkt, von dem aus wir einen fantastischen Überblick über Dalat genossen.

Blick über Dalat

Blick über Dalat

Von hier aus setzten wir mit den Cable-Cars in ca. 15 Minuten zum Zen-Meditationszentrum in Dalat über. Ich mußte mich sehr zusammenreißen, da ich solche Fahrten in schwindelnder Höhe nicht unbedingt liebe. Und dann regnete es auch noch!

Wir fuhren weiter und hielten hier zum Mittagessen:

Hier gab es Mittagessen

Hier gab es Mittagessen

Während des Essens brach ein heftiger Regen los, sodass wir uns in unserer Herberge sehr sehr wohl und sicher fühlten. Zu den Eßgewohnheiten muss man einmal sagen, dass es eine Sache gab, die wir alle drei überhaupt nicht schätzten.

"Quergehacktes" Hähnchengericht

„Quergehacktes“ Hähnchengericht – schwer zu essen!

Und zwar wird bei Hähnchen-Gerichten das Huhn einfach in Querstreifen mit dem Hackebeil durchgehackt, sodass man immer viele Knöchelchen und anderes festes und knorriges Zeug zwischen den Zähnen hat. Unsere Aversion dagegen führte sogar dazu, dass wir irgendwann zeitweise ganz auf Chickengerichte verzichteten.

Während der Weiterfahrt zum Jun-Village, wo wir übernachten würden, sahen wir in der Provinz Dak Lak von einer Brücke aus das Fishing-Village, in dem die Menschen mit ihren kärglichen Floßhäusern auf dem Wasser leben.

Fishing Vilage

Fishing Village

Unser Nachtlager erreichten wir in Jun-Village, einem kleinen Minderheiten-Dorf der Manong, in dem wir eine Nacht in diesem Langhaus verbrachten. Das Besondere in diesem Dorf ist das Matriarchat.

Das Interieur unseres Langhauses, die Bauersfamilie wohnt hinter der grauen Wolldecke, wir schlafen unter den blauen Moskito-Netzen

Das Interieur unseres Langhauses, die Bauersfamilie wohnt hinter der grauen Wolldecke, wir schlafen unter den blauen Moskito-Netzen

Hauseingang unseres Langhauses

Hauseingang unseres Langhauses

Die Dorfstraße

Die Dorfstraße

Die Mahlzeiten nahmen wir vor den Toren des Dorfes in einem Restaurant ein, in dem uns die Chefin doch ein bißchen an Hannelore Elsner erinnerte.

Hannelore Elsner auf "vietnamesisch"

Hannelore Elsner auf „vietnamesisch“

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