Vietnam – Ritt auf dem Elefant

Standard

10. Tag (Mi., 5.09.)

Wir hatten die Nacht im Langhaus überlebt und es war „nichts passiert“. Der Tag, der in Vietnam immer sehr früh beginnt, war im Jun-Village durch „Propaganda“ und „Agitation geprägt. Gegen 5 oder 5.30 Uhr morgens weckte uns ein (vermute ich) Riesen-Megaphone auf der Dorfstraße, durch das gut vernehmbar rhythmische Gymnastikübungen auf das Dorf und uns einprasselten. Dem folgten dann Weltnachrichten, zumindest nehme ich das an: ab und zu hörte man so etwas wie „Italy“ oder „Syria“.

Weg über den Hof zur Dusche

Weg über den Hof zur Dusche

Keine Reaktion allerdings bei unserer Gast-Familie. Wir gingen alle nacheinander tapfer in die Dusche über den matschigen Hof und als wir mit der Morgenwäsche fertig waren, waren wir um so erleichterter, als wir wieder am Frühstückstisch von  „Hannelore Elsner“ saßen.

Nach dem Frühstück hatten wir eine Elefanten-Tour gebucht.

Elefant und Elefanten-Herr

Elefant und Elefanten-Führer mit Helm

Das war erstmal aufregend, aber nicht unbedingt so beeindruckend, dass wir es ein weiteres Mal machen müßten. Nicht, dass wir das Gefühl hatten, dem Elefanten eine unmögliche Last zu sein. So ein Tier ist ja viel größere Kilos gewohnt. Vielleicht kamen wir uns aber auch einfach zu sehr wie Kolonialherren vor, die hoch erhoben durch ihr erobertes Gebiet streifen. Und das gefiel uns irgendwie nicht!

Nachdem wir uns von „Hannelore Elsner“ und ihrer Gastronomie verabschiedet hatten, besichtigten wir eine ehemalige Jagd-Residenz des Kaisers Bao Dai , die heute als Hotel genutzt wird. Von da aus genossen wir noch einmal den Blick ins Tal auf  „unser“ Jun-Village.

Blick vom Bao-Dai -Hotel auf Jun-Village, das Matriarchats-Dorf

Blick vom Bao-Dai -Hotel auf Jun-Village, das Matriarchats-Dorf

Anschließend fuhren wir  nach Buon Ma Thuot City und besichtigten hier die Trung-Nguyen-Kaffee-Dynastie und „kehrten ein“ bei den Dray-Sap-Wasserfällen.

Die anschließende Nacht verbrachten im Eden-Hotel in Buon Ma Thuot-City und waren froh, dass wir mit unserem Hotelzimmer wieder die Privatsphäre hatten, die wir als Europäer doch gewohnt sind.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s