Vietnam – das zweite Wochenende

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13./14. Tag (Sa./So., 8. und 9.09. )

Samstag

Unsere Weiterfahrt nach Hoian verzögerte sich am heutigen Morgen etwas, dafür wurden wir Zeugen eines kleinen Zwischenfalls, der einige Schaulustige anzog: Quy hatte seinen Autoschlüssel über Nacht im Ford liegen lassen und als wir nun starten wollten, bemerkte er, dass er sich und uns ausgeschlossen hatte.

Der Kham Ducer Schlüsseldienst öffnet unseren Ford

Der Kham Ducer Schlüsseldienst öffnet unseren Ford

Der „Kham Ducer Schlüsseldienst“ brachte es schließlich fertig, die Hecktür ohne größere Aufbruchsspuren zu öffnen.  Bis nach Hoian hatten wir eine Entfernung von ca. 140 km zurückzulegen. Die Anreise und die Hotelsuche in Hoian würden die Hauptprogrammpunkte des heutigen Tages sein. Die Fahrzeit nach Hoian betrug vier bis fünf Stunden.

Schon bald legten wir eine Pause  an diesem wunderbaren Rastort ein, die Sache mit dem Autoschlüssel hatte uns alle wahrscheinlich doch etwas mitgenommen.

Rasten...

Rasten…

Unser Weg führte uns weiter über Thanh My:

On the roard to Hoian

On the road to Hoian

Bevor wir in den Außenbezirken Hoians in einer Töpferei so richtig „zuschlugen“, besichtigten wir vor den Toren Hoians dann einen Cham-Turm aus dem 12. Jhdt.

Ein Cham-Turm vor den Toren Hoians

Cham-Turm vor den Toren Hoians

Und wie gesagt – wer könnte in dieser kleinen Töpferei mit diesen sympathischen (und geschäftstüchtigen!) Menschen – wo alles noch ganz ursprünglich angefertigt wird – widerstehen, einzukaufen? Wir konnten es jedenfalls nicht!

Eine kleine Töpferei vor den Toren Hoians

Eine kleine Töpferei vor den Toren Hoians

In Hoian sollte dann für 3 Nächte das „Long Life“ unser Hotel sein.

Unser Hotelzimmer im Long Life in Hoian

Unser Hotelzimmer im „Long Life“ in Hoian

Sonntag

Das Frühstück im „Long Life“nahmen wir immer in einem überdachten Gartengebäude ein, von wo aus wir direkt auf den Swimming-Pool blickten. Irgendwie war das Frühstück besonders, einmal durch den Ort und dann hat sicherlich auch das kleine Buffett das Seine getan. Es war eine Mischung aus vietnamesisch und Western-style. Ich habe immer alles gegessen und vor allen Dingen immer das Obst, auf das wir in Deutschland ja größtenteils verzichten müssen: Ranbutan, Drachenfrucht, „richtige“ Mango, Jakobs-Frucht etc.

"Frühstück unter Palmen": Blick vom Hotelzimmer aus

„Frühstück unter Palmen“: Blick vom Hotelzimmer aus

Der vietnamesische Kaffee (mit Whiskey und Butter geröstet und dann serviert immer mit Milchmädchen-Dosenmilch)  nervte mich allmählich. Und das deshalb, weil ich eine „Kaffeenase“ bin und die gastromischen Betriebe, die wir besuchten, im Grunde keine Auswahl an unterschiedlichen Kaffees hatten. Bestellte man Kaffee, dann gab es einzig und allein die Alternative „heiß oder kalt“,  nie aber einen anderen als den vietnamesischen Kaffee.

Nach dem Frühstück gingen wir ins Zentrum Hoians, aßen und tranken (regelmäßige Pausen bei Sinh-To-Getränken, das sind vietnamesische Smoothies) und besichtigten Markt und allerlei andere Sehenswürdigkeiten. Hier lasse ich nun einfach ein paar Bilder sprechen:

Hoianer Impressionen 1

Hoianer Impressionen – auf unserem Weg ins Zentrum

Hoianer Impressionen - Straßenecke

Hoianer Impressionen – Straßenecke

Hoianer Impressionen - die japanische Brücke

Hoianer Impressionen – die japanische Brücke

Hoianer Impressionen - Hoian bei Nacht

Hoianer Impressionen – Hoian bei Nacht

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Eine Antwort »

  1. Das macht ja Vergnügen zu lesen! Auch über das „quergehackte“ Hühnchen, welches längs(t) nicht so leicht zu essen, wie es gehackt ist. Bin gespannt auf Weiteres nach Hoi An. Schönen Gruß! Gerd

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