Schlagwort-Archive: Smartphone

Besuch auf der #CeBIT2014

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Die CeBIT, die weltweit größte Messe für Informationstechnik (Centrum für Büroautomation, Informationstechnologie und Telekommunikation) habe ich gestern – kaum zu glauben  – das erste Mal in meinem Leben überhaupt besucht. Gemeinsam mit drei Kollegen. Partnerland ist 2014 Großbritannien.

Einmal über den roten Teppich!

Einmal über den roten Teppich zum Kaffeetrinken

Wir hatten kein konkretes Ziel, wollten einfach nur sehen, was es so innovatives Neues gibt, z. B.  im Bereich RFID. Dabei hatten wir gedacht, dass wir auch einiges würden ausprobieren, also in die Hand nehmen und testen können. Und das – so zumindest unser Eindruck- war nur eingeschränkt möglich.

Hier ging es für uns nicht weiter

Hier ging es für uns nicht weiter

Klar haben wir mal ein paar Smartphones uns unbekannter Marken in der Hand gehabt oder uns ganz konkret aus einem speziellen Interesse heraus bei armoni teknoloji über Funktionen und Preise von Megatablets (Whiteboards etc.) unterhalten. Da sich die CeBIT wie am Jahresanfang angekündigt, ganz auf Fachbesucher konzentrieren wollte, befanden sich die wirklich interessanten Ausstellerstände aber in zugangsbeschränkten Bereichen. Und die hätten wir nur mit einer Einladung eines Geschäftspartners betreten können. Und die hatten wir leider nicht!

Hier ein paar Bildeindrücke:

Na, wer ist das wohl mit der Kamera?

Na, wer ist das wohl mit der Kamera?

Robotik

Robotik

Smart Home

Smart Home…….

Smart Home, die Zweite

…….Smart Home

Security

Security……

Security die Zweite

……Security

Und immer wieder das Interessanteste – 3D-Drucker:

Immer wieder der Burner: 3D-Drucker

Immer wieder der Burner: 3D-Drucker

Sharen - habe ich hiermit getan!

Sharen – habe ich hiermit getan!

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Smartphoneschule – eine kleine Erfolgsgeschichte

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Wie hier  schon mal berichtet, kann man bei der Wolfsburger Smartphoneschule mittlerweile wirklich von einer richtigen Erfolgsstory sprechen. Jeden zweiten Donnerstag im Monat von 17 bis 19 Uhr im Schiller40, dem Wolfsburger CoworkingSpace, als Kooperationsveranstaltung von CoWorkingSpace und Stadtbibliothek. Immer rund 40 Leute, die mit ihren Fragen rund ums Smartphone kommen. Viele haben gerade ein Smartphone gekauft, einige auch eins geschenkt bekommen und wissen nicht, wie sie damit umgehen sollen und dann gibt es immer auch Leute, die sich grundsätzlich informieren wollen, welches Smartphone denn für sie überhaupt in Frage kommt. Ein ganz offenes Format also. Die Fragen werden gesammelt und nacheinander abgearbeitet.

Smartphoneschule1

Natürlich gibt es ein paar Stammgäste, die fast jedes Mal mit dabei sind. In der Regel kommen die Leute aber ein-, zwei- oder dreimal und sind dann erstmal gebrieft, bevor sie irgendwann später wieder dazustoßen. Dann kommen neue Leute.

Wenn der Termin in der Zeitung veröffentlicht wurde, haben wir in der Regel auch zahlreiche Anrufe von Interessenten, bei denen oft eine große Unsicherheit  herauszuhören ist: muss ich mich vorbereiten, vorher etwas lesen, kann ich einfach vorbeikommen, auch wenn ich überhaupt noch nichts weiß?

Smartphoneschule2

Diese Schwellenangst ist dann aber sehr schnell überwunden. Und Dank Christian Cordes, dem Leiter des Schiller40, der jede Frage beantwortet und anschaulich erklärt, worauf es ankommt, gehen alle Smartphoneschüler zufrieden von der Smartphoneschule wieder nach Haus.

Smartphoneschule3

Die beiden hier und hier verlinkten Berichte über die Smartphoneschule stammen von Wobstories (hier) und vom Wolfsburger Blogger und Podcaster Michael Wehram.

“Gaming in Bibliotheken – Gamify your Library” – von den Lebensrealitäten, auf die Bibliothek und Schule besser reagieren müssen

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Am 7. November war Christoph Deeg, Berater und Speaker für die Bereiche Social-Media-Management und Gamification, zu Gast in der Stadtbibliothek Wolfsburg und sprach über die Bedeutung von Gaming und Gamification in der Zukunft der Kultur- und Wissensvermittlung.

Christoph Deeg

Christoph Deeg

Zu der Veranstaltung, die von der Wolfsburg AG unterstützt wurde, waren rund 40 Gäste, darunter Bibliotheksmitarbeiter auch aus umliegenden Bibliotheken, Medienpädagogen aus Wolfsburg und Schüler eines Seminarfachs des Wolfsburger Ratsgymnasiums mit ihrer Lehrerin Frau Weber-Förster gekommen. „Gaming ist Lernen, Computerspiele zeigen uns, wie wir besser lernen, lehren und arbeiten, sie sind Maschinen zur Vernetzung und Erweiterung der Kreativität“, so Christoph Deeg. Ein Kind, das Pokemon spielt, lernt in einem Spiel mehr neue Worte lesen und schreiben als in den ersten beiden Schuljahren. Gaming ist Lernen „ohne dass man es merkt“. Schüler, die sich erfolgreich in World of Warcraft oder Starcraft bewähren, sind alles andere als für ihr weiteres Leben gefährdete Schüler. Im Gegenteil: sie beweisen, dass sie fähig sind, kreativ und gemeinsam mit anderen Strategien für das Verstehen komplexer Strukturen zu entwickeln. Leider seien die Methoden des Lernens in Computerspielen und aktuell in Schule und Bibliothek (noch) nicht kompatibel, so Deeg. Auf der einen Seite die noch sehr linearen Lern- und Bildungswelten und auf der anderen die Kultur des Gamings mit klaren Zielen, einem Regelwerk, das Kreativität und Freiräume zulässt und ein jederzeit starkes Feedback verspricht. Auch die Chance, durch Fehler zu lernen („Try and fail“) sei derzeit in der Schule viel zu wenig gegeben. Gaming wird die Bibliotheksarbeit verändern, ist Deeg überzeugt . So geht es in Zukunft nicht darum, wie viele Games eine Bibliothek in ihrem Medienbestand hat und welche sie verleiht, sondern vielmehr darum, ob Bibliotheken (und Schulen) bereit sind, Gaming und Gamern eine Plattform zu geben, auf der sie sich entwickeln können. Das setze voraus, dass Bibliotheken die Kultur der Gamer akzeptieren und noch vielmehr, dass sie die Lern- und Spielprinzipien von Computerspielen auch auf ihre Arbeitsinstrumente wie Kataloge etc. übertragen (s. Gamification).

Christoph Deeg

Christoph Deeg

Aufgeräumt werden sollte mit typischen Klischees, dem Entweder-Oder klassischer Bildungsideale. Wie etwa, dass es als erstrebenswert gilt, sich allein und abgesondert in ein Buch zu vertiefen, wir dagegen aber höchst alarmiert sind, wenn sich Jugendliche längere Zeit allein mit Computerspielen oder aber in der Öffentlichkeit mit ihrem Smartphone beschäftigen. Klassische Medien wie Bücher sind nicht schlechter als Computerspiele oder aber Smartphones. Es sind unterschiedliche Lebensrealitäten, die nebeneinander existieren und ein Ausdruck unserer reichen kulturellen Identität. Es war ein spannender, mitreißender Vortrag, für den wir uns herzlich bei Christoph Deeg bedanken und auch bei der Wolfsburg AG, die ihn mit ermöglicht hat.

Threema – sichere Kommunikation in drei Sicherheitsstufen / Alternative zu WhatsApp

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Immer wieder wird über Sicherheitsrisiken bei der Kommunikation im Internet berichtet. Die Negativschlagzeilen machen dabei auch vor Kurznachrichtendiensten keinen Halt. Selbst unser beliebtes WhatsApp gerät von Zeit zu Zeit in die Schlagzeilen.

Wem die Befürchtung unerträglich wird, seine Kurznachrichten könnten mitgelesen werden, kann sich jetzt über eine besonders sichere Messaging-Alternative aus der Schweiz freuen: Threema, eine Kurznachrichten-App mit einem besonderen Fokus auf sichere Kommunikation im Netz.

Threema garantiert eine – wie es auf der Website von Threema heißt – echte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, die auf asymmetrischer Kryptografie beruht und bewirkt, dass niemand ausser dem vorgesehenen Empfänger eine Nachricht lesen kann, selbst der Serverbetreiber nicht.

Threema - die WhatsApp-Alternative für iOS und Android. Bild: Nüstedt

Threema – die WhatsApp-Alternative für iOS und Android. Bild: Nüstedt

Das steuert ein dreistufiges Sicherheitssystem, das überprüft, ob die jeweilige Person, die mir gerade eine Nachricht geschickt hat, auch wirklich der Kontakt ist, für den ich ihn halte.

Die Mitteilung wird auf der Senderseite mit einem öffentlichen Schlüssel codiert und kann erst wieder auf der Empfängerseite mithilfe eines zweiten privaten Schlüssels dekodiert werden.

Threema kann all das, was WhatsApp auch kann: Fotos, Videos und Standorte teilen oder Kontakte automatisch oder manuell aus dem Smartphone-Telefonbuch synchronisieren. Alles immer asymmetrisch verschlüsselt.

Die Schweizer Messaging-App gibt es als Android-Version für derzeit 1,60 Euro und als iOS-Ausgabe für 1,79 Euro (zum Vergleich WhatsApp 99 Cent).

Vom Smartphonetreff zur Smartphoneschule – eine zündende Idee von CoWorkingSpace, Medienzentrum und Stadtbibliothek in Wolfsburg

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Die Anfänge sind leicht erzählt: nach dem Vorbild des Smartphone-Happenings von Edlef Stabenau und Dierk Eichel hatten wir im Oktober 2011 während der Aktionswoche „Treffpunkt Bibliothek“ spontan ein Smartphonetreff angekündigt, der inhaltlich ein ganz lockerer Austausch unter Smartphone- und iPhone-Besitzern sein sollte.
Einen genauen Plan, wie diese Veranstaltung funktionieren sollte, gab es nicht. Angekündigt wurde der Smartphonetreff in der Presse, im Weblog der Bibliothek und in der bibliothekseigenen Veranstaltungsbroschüre. Für die Broschüre und das Weblog sammelten wir alle Handys, Smartphones und iPhones, die es bei den Bibliotheksmitarbeitern gab, und arrangierten daraus ein flankierendes Veranstaltungsfoto.
Einen Tag bevor das Smartphonetreff starten sollte, bekam ich eine Mail vom Medienpädagogen des Medienzentrums der Stadt, der die Ankündigung auf meinem privaten Facebook-Account gelesen hatte.
Er wollte kommen und bot an, seine Camcorder-Ausrüstung mitzubringen, mit der wir dann die einzelnen Beiträge auf eine große Leinwand projizieren konnten. So konnte jeder im Raum mit verfolgen, was die Vortragenden auf den Displays ihrer Smart- und iPhones vorführten.
Jeder Teilnehmer hatte die Möglichkeit, sein Smartphone und seine Lieblings-Apps vorzustellen, somit hatten wir keinerlei Probleme, den Nachmittag zu füllen: ob Smart- bzw. iPhone oder Lieblings-App wie Öffi, Deutsche-Bahn-App oder QR-Code-Reader – Themen gab es genug!
Zu den Teilnehmern des ersten Smartphonetreffs gehörten neben den ganz jungen Mitarbeitern aus der Bibliothek “einige ältere“ Leute, die sich ein Smartphone gekauft hatten und nun die ersten Gehversuche damit auf keinen Fall allein unternehmen wollten.
Man kann es fast als geniale Fügung bezeichnen, dass sich nach zwei weiteren Veranstaltungen auch der Leiter des neuen CoWorkingSpace der Stadt Wolfsburg als dritter Kooperationspartner dazu gesellte, denn mittlerweile war der digitale Wissenshunger gerade der älteren Smartphone-Neulinge so groß geworden, dass er von uns Bibliotheksmitarbeitern nicht mehr gestillt werden konnte.
Gemeinsam erhöhten wir als Kooperationspartner nun auch die Veranstaltungsfrequenz: seit Anfang 2012 findet der Smartphonetreff nun monatlich statt und wechselte zunächst zwischen den Orten Stadtbibliothek und CoWorkingSpace. Höhepunkt in dieser Phase war der Besuch des NDR, der in einem kurzen Beitrag über das Smartphonetreff berichtete.
Seit September 2012 wurde aus dem Smartphonetreff die Smartphoneschule, die mittlerweile auch wegen der besseren technischen Ausstattung an jedem zweiten Donnerstag im Monat im Wolfsburger CoWorkingSpace stattfindet.
Zu Beginn jeder Smartphoneschule werden die Fragen der Teilnehmer gesammelt und im Anschluss daran abgearbeitet. Durchschnittlich sind es immer zwischen 20 und 30 „meist ältere“ Teilnehmer.
Der Themenkanon ist dabei überschaubar: Handling des jeweiligen App-Stores, Datenroaming, Sicherheit und Datenschutz, Kontakteverwaltung und Podcasting und nicht zuletzt die Frage der Fragen von Kaufwilligen und Unentschlossenen: soll ich mir ein iPhone kaufen oder mich doch lieber für ein Android-Gerät entscheiden?
Seit Ende 2012 befinden wir uns nun in der nächsten Erweiterungsrunde. Und zwar möchten wir jetzt die junge Generation von Smartphonenutzern an die Smartphoneschule „binden“. Nach der ersten Kontaktaufnahme im Dezember und Besuchen in den Klassen der Sekundarstufe 1 des Wolfsburger Ratsgymnasiums, formiert sich dort zum März 2013 eine Smartphone-AG, die die Smartphoneschule mit vorbereiten und unterstützen wird.
Wesentlich beteiligt am Zustandekommen dieser Kooperation waren die FSJler (Freiwilliges Soziales Jahr – Kultur) der Stadtbibliothek und des CoWorkingSpace, die im Vorfeld Umfragen zur Smartphonenutzung in den 5. bis 7. Klassen des Gymnasiums durchgeführt hatten.
Ab nächster Woche werden wir also von rund 10 Schülern der 5. und 6. Klasse des Wolfsburger Ratsgymnasiums begleitet und sind gespannt, was sich daraus weiter entwickeln wird.

Der neue mobilOPAC der Stadtbibliothek Wolfsburg – komfortabel, übersichtlich und schnell auch von unterwegs!

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Vorstellen möchten ich heute den neuen mobilOPAC der Stadtbibliothek Wolfsburg. Damit kann man den Bibliothekskatalog mit allen seinen Funktionen auch auf mobilen Endgeräten wie Smartphones zum Beispiel nutzen, alle Katalogfeatures wurden hierfür an die Displaygröße von Smartphones angepaßt.

Eine App ist dafür gar nicht notwendig, denn der mobile Katalog läßt sich ganz normal über die Internetbrowser der Smartphones aufrufen. Einfach die URL http://wolfsburg.mobilopac.de eingeben, aufrufen und dann am besten die Website des mobilOPAC in die Lesezeichen legen – mit nur einem Klick kommt man dann gleich immer auf den Katalog der Stadtbibliothek.

Der mobilOPAC

Der mobilOPAC

Das ist die eine Möglichkeit. Die andere Möglichkeit ist für Smartphone-User, die sich das Eintippen einer URL sparen und stattdessen mit einer Scan-App (Barcoo, Scanlife etc.) einen QR-Code („Quick Response“, besondere Art des Barcodes) mit ihrem Smartphone einscannen wollen. Dieser Weg führt mindestens genauso schnell auf die OPAC-Website.

Der mobilOPAC als QR-Code-bitte einscannen!!

Der mobilOPAC als QR-Code-bitte einscannen!!

Ach so, und wie gesagt: man kann hier mobil genauso tätig werden, wie zu Hause am Rechner oder vor Ort über den „normalen“ Internetkatalog auch: nach bestimmten Titeln oder Autoren recherchieren, das Ausleihkonto einsehen, Leihfristen verlängern, ausgeliehene Titel vormerken etc.

Handy ausgesetzt: merkwürdiger Fund vor den Toren der Wolfsburger Bibliothek!

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Was man sonst während der Sommerzeit schon mal von Hunden oder Katzen hört, die von ihren Besitzern ausgesetzt werden, weil es Frauchen oder Herrchen zu lästig ist, sie mit in den Urlaub zu nehmen – das ist gestern „so ähnlich“ vor den Toren der Wolfsburger Bibliothek passiert.

Zugegeben: es handelt sich in diesem Fall nicht um ein Lebewesen. Was aber genauso kurios ist oder? Dass man sein Handy aussetzt? Und warum? Weil es lästig geworden ist wie Hund und Katz?

Kurios: Handy ausgesetzt in Bibliothek....

Kurios: Handy ausgesetzt in Bibliothek….

Eine Mitarbeiterin, die das Handy fand und mit in die Bibliothek brachte, hielt zusätzlich noch ein kleines Begleitschreiben in der Hand. Darauf stand nicht etwa: „behandelt es gut, ich kann die Gebühren nicht mehr zahlen…“ sondern: „ich hatte dieses Handy im September 2009 bei Ebay gekauft.. es war nicht Simlockfrei…Die IMEI-Nr. hatte ich gelöscht…. Es wurde noch nie benutzt… Vielleicht hat jemand Verwendung dafür“.

Das ist doch eigentlich nett! Und ob die Bibliothek dafür Verwendung hat, wird man sehen. Es ist da in jedem Fall gut aufgehoben, bis sich ein würdiger neuer Besitzer findet…