Schlagwort-Archive: Vietnam

Meine Woche: gut rutschen ins Neue Jahr!

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Vietnamesisches Bild

„Winter rainy town night“ : endlich konnten wir das  Bild des vietnamesischen Malers Nguyen Minh Phong aus Dalat bei uns im Wohnzimmer aufhängen. Da wir es mit der Post schicken ließen, kam es erst hier an, als wir schon sehr lange aus Vietnam zurück waren. Dann haben wir es noch professionell einrahmen lassen – uns siehe da – es macht sich sehr sehr gut!

"Winter rainy town night" von Nguyen Minh Phong

„Winter rainy town night“ von Nguyen Minh Phong

JIM Studie 2012

Das sind die Ergebnisse der JIM-Studie 2012 (Jugend, Information, (Multi-) Media), die im November veröffentlicht wurde, auf den Punkt gebracht:  soziale Netzwerke sind für Jugendliche sehr zentral bei der Internetnutzung. Zu den drei am häufigsten ausgeübten Anwendungen im Internet gehören neben Online-Communities Suchmaschinen und Videoportale. 78 Prozent der 12- bis 19-Jährigen nutzen sie mehrmals pro Woche. 57 Prozent besuchen die eigenen oder fremden Profile im Netzwerk sogar täglich.

"Wichtigkeit der Medien" - JIM-Studie 2009

„Wichtigkeit der Medien“ – JIM-Studie 2009

„Bibliothekendämmerung“ in WDR

Die Waltropper schließen ihre Stadtbücherei zum Ende des Jahres wegen eines einzusparenden Betriebskostenanteils von 65.000 Euro, das berichtete der folgende Link. Wenn man bedenkt, wie gering diese Summe ist und wie unwiederbringlich das, was damit „verschwindet“!?

Quelle: svenwerk

Quelle: svenwerk

Dazu paßt ganz gut der folgende Artikel auf bildungsklick.de, der sich mit der Frage, ob wir noch Bibliotheken brauchen, beschäftigt? Es ist ein Bericht über die veränderte Rolle, die Bibliotheken im Zeitalter der Digitalisierung spielen (sollten?)

Endgültig vom Tisch: ACTA (Anti Counterfeiting Trade Agreement)

Das EU-Parlament lehnte es  im Juli 2012 ab, in der Folge versuchten dann noch ACTA-Befürworter eine mögliche positive Entscheidung herbeizuführen, indem sie den Europäischen Gerichtshof anrufen wollten. Über diese Vorlage hätte dann das kommende Europaparlament erneut abstimmen müssen. Am 19. Dezember hat die EU-Kommission nun diese „Rechtsmeinung zum ACTA“ zurückgezogen. Damit sei der ACTA EU-Geschichte, berichtet netzpolitik.org

ACTA, Quelle: Volker Wittmann

ACTA, Quelle: Volker Wittmann

Vietnam – Endspurt im Paradies

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20. bis 23. Tag (Sa., 15.09. bis Di., 18.09.)

Ja, da waren wir jetzt also die letzten Tage unserer Vietnamreise (endlich) im Paradies angekommen. Obwohl, das ist ganz schön übertrieben. Mit Paradies meine ich nur, dass wir die letzten Tage mit dem „La Paloma“ in Nha Trang einen Ort gefunden hatten, an dem es wirklich nur noch um Ausspannen ging.

Und deshalb möchte ich diese Zeit auch einfach in einem Beitrag zusammenfassen. Höhepunkt waren der Strand

Strandspaziergang in Nha Trang

Strandspaziergang in Nha Trang

das Südchinesische Meer– einmal stürzten wir uns sogar in die Fluten –

Nha Trang - Blick aufs Südchinesische Meer

Nha Trang – Blick aufs Südchinesische Meer

der Swimmingpool im „La Paloma“

Swimmingpool im La Paloma

Swimmingpool im La Paloma

und der Sailing -Club in Nha Trang, in dem wir fast jeden Abend zu Gast waren.

Der Sailing Club bei Nacht - es gibt (fast) keinen traumhafteren Ort!

Der Sailing Club bei Nacht – es gibt (fast) keinen traumhafteren Ort!

Am Sonntag (16.09.)  rafften wir uns nochmal touristisch auf und besichtigten die berühmten Chamtürme des Ponagar-Tempels in Nha Trang.

Die Cham-Türme in Nha Trang

Die Cham-Türme in Nha Trang

Am Dienstag brach dann für uns der letzte Tag an. Wir hatten als Transfer einen Inlandsflug nach Ho-Chi-Minh-City gebucht. Da der Flughafen Nha Trang ungefähr eine Stunde entfernt vom Stadtzentrum ist, würde uns der Hotelbesitzer Herr Bu mit dem Wagen bringen lassen. Eine halbe Stunde vor der Abfahrt zum Flughafen wollten wir nun auschecken und bezahlen. Nur leider – es gab Probleme mit unseren Kreditkarten!! Die Zeit lief und lief und als wir nicht weiterkamen, brachte uns der Sohn des Hauses zum nächsten Bankautomaten.

Aber auch dort bekamen wir kein Geld („Überschreitung des Limits“). Da wir uns die Sache nicht erklären konnten,  dachten wir im ersten Moment, ob uns jemand in einem unbeobachteten Moment beim Bezahlen im Lokal die Konten leergeräumt hätte.

Das können wir heute zum Glück ausschließen, leider haben wir in einigen Hotels während unserer Vietnamreise die Erfahrung gemacht, dass der Bezahlverkehr mit Kreditkarte nicht funktionierte. In Nha Trang hatten wir zum Glück noch letzte Euro-Noten dabei, mit denen wir „unsere Paradiestage“ bezahlen konnten. Aber was wäre gewesen, wenn….

In Ho-Chi-Minh-City angekommen, mieteten wir uns noch für einige Stunden in unserem Saigon-Headquarter, dem An-An-Hotel, ein, aßen ein letztes Mal bei unserem Lieblings-Thailänder Coriander und beschlossen den Abend in unserem Lieblingscafe Sozo, bevor wir gegen 22 Uhr zum Flughafen fuhren. Gegen 23 Uhr starteten wir dann den Rückflug nach Frankfurt, d. h. nicht wir, sondern der Airbus A 321 der Vietnam Airlines.

"Datthättemer": Zufriedenheit unterschiedlich ausgedrückt

„Datthättemer“: Zufriedenheit unterschiedlich ausgedrückt

Und hier das Abschlußbild und damit verbunden ein großer Dank an unseren „Reiseleiter“ Gerd. Gerd, einen besseren, angenehmeren,  entspannteren und somit optimaleren Reisepartner hätten wir nicht haben können! So! Datthättemer!!

Vietnam – finale Anstrengung und Entspannung

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18. / 19. Tag (Do. / Fr., 13. / 14.09.)

Donnerstag

Der heutige Tag bestand im Wesentlichen daraus, dass wir uns ganz allmählich auf den letzten Teil der Reise vorbereiteten. Die letzten Tage wollten wir mit Relaxen in Nha Trang verbringen. Das muss natürlich geplant werden. Schon während unseres Aufenthaltes in Hoian hatten wir uns erkundigt, wie wir am besten von Hue nach Nha Trang kommen würden. Und wie das so ist – die einen sagten so, die anderen so ! Im Spiel waren Flugzeug, Overnight-Bus und Eisenbahn. Auf jeden Fall wollten wir nachts fahren, um den Tag nicht mit Reisen zu verplempern. Entschieden und gebucht haben wir dann im Hotel Ngoc Huong in Hue.

Und zwar wollten wir mit dem Nachtzug , dem „legendären“ Wiedervereinigungsexpress, von Hue nach Nha Trang fahren. Die Fahrtzeit sollte ca. 14 Stunden betragen.

Nach dem Frühstück bestand der Tag in Hue dann aus Herumschlendern, letzte Einkäufe erledigen (irgendwas lacht einen immer vom Straßenrand aus an) und Fruchtshakes genießen.
Als wir mittags ins Hotel zurückkamen, überraschten uns die freundlichen Mitarbeiterinnen an der Rezeption mit unseren Zugkarten für Nha Trang. Nur leider hatte man uns auf drei unterschiedliche Vierer-Kabinen im Schlafwagen verteilt. Ob wir es nun explizit bei der Buchung gesagt hatten oder nicht – im Grunde genommen waren wir davon ausgegangen, dass drei europäische Zugreisende auf eine Kabine gebucht werden. Noch an der Rezeption versuchten wir, die Buchung zu ändern. Leider brachten die Bemühungen nichts. Auch später in einem Reisebüro und zum letzten Mal kurz vor der Abfahrt am Bahnhof in Hue versuchten wir es noch einmal. Tenor war immer: das müßte eigentlich klappen. Am besten im Zug bei der Schaffnerin fragen! Als dann der Zug in Hue an diesem Abend in den Bahnhof eingefahren war und wir unseren Wagen bestiegen, war das erste, was wir der Schaffnerin sagten: wir wären auch bereit zu zahlen, wenn wir gemeinsam in einer Kabine übernachten könnten. Leider war das Gedränge in den engen Gängen des Zuges so groß, dass die Schaffnerin überhaupt keine Geduld hatte, sich mit uns zu beschäftigen.
Also bissen wir in den sauren Apfel und verteilten uns auf unsere Kabinen. Die Fahrt war dann ein richtiges Erlebnis. Ich weiß nicht, wie schnell der Zug fuhr, nehme aber an,  dass wir mit höchstens 70 oder 80 km/h über die schmalspurigen Gleise holperten. Ja, holperten und sogar so, dass ich anfangs dachte, „gleich entgleist der Zug ..!!“ Meine Liebste fror schrecklich in ihrer Kabine, da sie direkt unter der Air-Condition lag….
Rückblickend finde ich die Zugfahrt aber richtig klasse! Es war wie so viele andere Erlebnisse auch auf dieser Reise, eine Situation, in die wir mit anfänglicher innerer Ablehnung „hineingerieten“. Und uns dann umgehend sagten, es ist nun halt so, machen wir das Beste daraus! (wichtige Grundhaltung für Vietnam!).

Freitag

Als wir am Freitag morgen gegen 8 Uhr am Nha-Tranger Bahnhof ankamen, wartete bereits Herr Bu, der Besitzer des „La Paloma“, unserer Hotelanlage in Nha Trang, auf uns.

Das "La Paloma" in Nha Trang

Das „La Paloma“ in Nha Trang

Wir waren irgendwie doch froh, dass wir die Zugfahrt jetzt hinter uns lassen konnten und dass nun der entspannendste Teil unserer Reise beginnen sollte.

Swimmingpool im "La Paloma"

Swimmingpool im „La Paloma“

Mit dem „La Paloma“ hatten wir uns mal richtig etwas gegönnt! Für ein Doppelzimmer zahlten wir 45 Dollar, inbegriffen war ein Frühstück und auch das Abendessen. Ein Swimmingpool und die laufend gepflegte Gartenanlage sollten uns für die zurückliegenden kleineren Strapazen entschädigen.
Nach einem kleinen Frühstück an diesem Tag folgte die Ruhephase. Danach grasten wir die nähere Umgebung ab – den fantastischen Strand z. B. und ließen uns ansonsten immer mal wieder zum Zweck der Erfrischung bei Fruchtshakes etc. nieder.

Strand in Nha Trang

Strand in Nha Trang

Vietnam – leerer Tank und lauter Königsgräber

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17. Tag (Mi., 12.09.)

Am heutigen Tag stand ein Motorradausflug zu den Königsgräbern in der Umgebung Hues auf dem Programm. Nicht nur die Grabanlagen – das sieht man ja an den Bildern – waren fantastisch, wie in einer anderen Welt und Zeit. Ein Erlebnis waren auch unsere drei Motorbike-Guides, die uns erstmal zur Thien-Mu-Pagode brachten (warum „leerer Tank“, das  kommt später!).

Thien-Mu-Pagode in Hue

Thien-Mu-Pagode in Hue

Dann ging es weiter zur Tu-Duc-Grabanlage:

Tu-Duc-Grabanlage

Tu-Duc-Grabanlage

Die nächste Grabanlage war die von Minh Mang:

Minh-Mang-Tor - dahinter endlos zu laufen!

Minh-Mang-Tor – dahinter endlos zu laufen!

Und dann die Grabanlage von Khai Dinh:

Khai Dinh

Khai Dinh

Das muss als Aufzählung reichen! Wir haben uns an diesem Tag wirklich die Füße plattgelatscht, die Grabanlage von Khai Dinh war einmalig deshalb, da wir erstmal – gefühlt – 1 km Treppen steigen mußten, bevor wir hier (s. Bild) ankamen. Innen war es dann sehr prunkvoll

Prunkvoll bis ins letzte Detail

Prunkvoll bis ins letzte Detail

Jetzt die Geschichte mit dem leeren Tank. Als wir in Khai Dinh mit dem Ziel „japanische Brücke“ losfuhren, bildeten wir zunächst noch eine Biker-Schlange, d.h. alle konnten sich irgendwie sehen. Dann machte „mein“ Bike Schwierigkeiten und wir mußten absteigen.

Wie sich herausstellte, hatten wir kein Benzin mehr. Überhaupt kein Problem, sagte mein Fahrer, die nächste Tankstelle sei nicht mehr weit. Erstmal legte er das Motorrad auf auf die Seite und bewegte es sanft hin und her, um noch den letzten Tropfen Benzin an die richtige Stelle zu bringen. Die Krönung: einmal richtig in den Tank pusten. Seinem Gesicht nach zu urteilen, brachte er hier ein wirklich großes Opfer!

Tatsächlich: wir schafften es gerade bis zur nächsten Tankstelle. Und ein Unglück kommt selten allein –  es sei ihm unangenehm, ob ich ihm mit ein bißchen Geld aushelfen könnte? Natürlich tat ich das und ließ 50.000 Dong „rüberwachsen“.

Danach hatten wir viel an Strecke aufzuholen. Die beiden anderen waren unserem Ziel inzwischen schon sehr viel näher und machten sich, wie wir später erfuhren, bereits Sorgen. Das muß wohl auch an der mangelhaften (Tele-)Kommunikation meines Fahrers gelegen haben.

Da war die Welt noch in Ordnung und wir hatten genug Sprit

Da war die Welt noch in Ordnung und wir hatten genug Sprit

Als wir dann zur japanischen Brücke kamen (absolutes Kleinod), mußten wir erstmal auf die beiden anderen Reisepartner warten. Sie hatten sich noch ein wenig in der Umgebung umgesehen, da wir weit und breit nicht zu sehen waren. Zu erwähnen bleibt dann noch diese niedliche ältere, sehr eloquente Dame, die sehr mitteilungsbedürftig war.

Sie las einem aus der Hand und tischte hanebüchene Geschichten auf. Natürlich bat sie dann noch um Geld. Das hatte mir einer der Fahrer schon vorher gesagt: „Sie erzählt einem viel, aber nur, um sich für das Geld, was sie verlangt, später Bier zu kaufen..“ Ob sie das tatsächlich tat, wissen wir nicht.

Mitteilungsbedürftige Wahrsagerin auf der japanischen Brücke

Mitteilungsbedürftige Wahrsagerin auf der japanischen Brücke

Und weil die japanische Brücke wirklich sehenswert ist, hier ein Abschlußbild für heute:

Japanische Brücke in Hue

Japanische Brücke in Hue

Vietnam – Marble Mountains und Hue

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16. Tag (Di., 11.09.)

Heute starteten wir mit unserem Tourguide Quy gen Hue. In Da Nang wollten wir unseren „dritten Mann“ Gerd auflesen, auf dass wir wieder vollständig wären. Aber zunächst setzte uns Quy in Da Nang in den Marble Mountains ab.

Marble Mountains in Da Nang - ein Einkaufsparadies für Marmorfreunde

Marble Mountains in Da Nang – ein Einkaufsparadies für Marmorfreunde

Blick auf die Marble Mountains

Blick auf die Marble Mountains

Nachdem wir Gerd wieder an Bord hatten, ging es weiter über den Wolken- oder Hai-Van-Pass mit einem fantastischen Ausblick auf den Lang-Co-Beach

Wolkenpass - Blick auf Lang-Co-Beach

Wolkenpass – Blick auf Lang-Co-Beach

Dass der Wolkenpaß eine Wetterscheide zwischen Da Nang und Hue darstellt, bekamen wir tatsächlich zu spüren: erstmal hatten wir vom Wolkenpass aus noch einen fantastischen Ausblick auf  Lang-Co-Beach, aber je weiter wir uns Hue näherten, desto regenverhangender wurde die Fahrt. In Hue selbst regnete es aber schließlich nicht mehr.

Wir entschieden uns für das  Ngoc-Huong-Hotel und speisten abends „ausnahmsweise“ einmal Italienisch im Zucca-Restaurant (kann man absolut empfehlen!! s. Bewertungen) in der Nähe unseres Hotels in Hue.

Blick vom Hotel in Hue auf den Huong-Fluß, die rote Fahne im Hintergrund weht auf der Zitadelle

Blick vom Hotel in Hue auf den Huong-Fluß, die rote Fahne im Hintergrund weht auf der Zitadelle

In Hue verabschiedeten wir uns auch von unserem Tourguide Quy, der uns noch bis zum Hotel gefahren hatte.

Tour Guide Hua Dinh Quy - kurz Quy - auch sehr zu empfehlen!

Tour Guide „Hua Dinh Quy“ – kurz Quy – auch sehr zu empfehlen!

Nach dem Einchecken und der üblichen kurzen Verschnaufpause unternahmen wir noch einen Abstecher zu „der“ Sehenswürdigkeit in Hue, der Zitadelle (und verbotenen Stadt).

Zitadelle in Hue

Zitadelle in Hue

Die lag auf der anderen Seite des Huong-Flusses, den wir mit einem Boot überquerten. Der Motor des Bootes mußte von den Betreibern mit sehr viel Körpereinsatz angekurbelt werden, was mindestens 10 Minuten dauerte. Als ein Boot partout nicht anspringen wollte, wechselten wir den Kahn und gingen ins Nachbarboot.

"Filmen statt helfen" - Bootstour über den Huong in Hue

„Filmen statt helfen“ – Bootstour über den Huong in Hue

Nach der Besichtigung der Zitadelle und der obligatorischen Pause bei Fruchtshakes, überquerten wir auf dem Nachhauseweg zum Hotel diese illumierte  Brücke über den Huong – auf der einen Seite der Fluß und auf der Brücke 5spuriges Motorradgewimmel, mittlerweile ein „Gefühl des Aufgehobenseins“ für jeden Vietnamfreund!

Hue bei Nacht

Hue bei Nacht

Vietnam – getrennte Wege und Relaxen in „den Mango Rooms“

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15. Tag (Mo., 10.09.)

Nach dem Frühstück am Montag trennten wir uns für einen Tag von unserem „dritten Mann“ (Gerd hat sich im Kommentar selbst „als dritten Mann“ bestätigt…). Er würde einen Tag bei einer befreundeten Künstlerein in Da Nang verbringen und wir (meine Liebste und ich) wollten den Tag noch in Hoian genießen und am Dienstag ebenfalls nach Da Nang aufbrechen.

Aber alles der Reihe nach – und auch diesen Tag kann man am besten in Bildern erzählen. Hier nochmal unser Bad- und Frühstücksbereich im Hotel „Long Life“

Hotelanlage mit Pool und Frühstücksbereich dahinter

Hotelanlage mit Pool und Frühstücksbereich dahinter

Und hier das Frühstücksbuffett (das ist doch malerisch oder?)

Frühstücksbuffett

Frühstücksbuffett

In Hoian gingen wir an diesem Tag dann erstmal in aller „Ruhe“ auf  den Markt, um ein paar kleine Dinge zu kaufen. Natürlich wurden wir  in den kleinen und engen Gassen immer wieder angesprochen – wir waren es ja schon gewohnt. Hier ein schönes Bild aus der Hoianer Markthalle

schön anzusehen!

schön anzusehen!

Überblick

Gesamt-Überblick

Weiterhin besichtigten wir einige Tempel in Hoian wie z.B. diesen hier:

Tempel

Tempel

Allerdings mußten wir schon bald feststellen, dass uns die Hitze wohl nicht zu sonderlich großartigen Leistungen bringen würde. Daher entschieden wir uns für den Rest des Tages für Müßiggang. Und der begann bei interessanten Fruchtshakes und -cocktails in den Mango Rooms, wo wir auf der Terrasse einen der seltenen Plätze ergatterten und erstmal (bis wir zum Abendessen aufbrachen) nicht wieder freigaben.

Mango Rooms in Hoian: coole Cocktails und Briefmarken kleben!

Mango Rooms in Hoian: coole Cocktails und Briefmarken kleben!

Und hier noch ein paar Eindrücke von dem, was wir von unserem Platz aus beobachten konnten:

"Verkaufsverhandlungen"

„Verkaufsverhandlungen“

Mango Rooms: Blick auf die gegenüberliegende Flußseite

Mango Rooms: Blick auf die gegenüberliegende Flußseite

Vietnam – das zweite Wochenende

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13./14. Tag (Sa./So., 8. und 9.09. )

Samstag

Unsere Weiterfahrt nach Hoian verzögerte sich am heutigen Morgen etwas, dafür wurden wir Zeugen eines kleinen Zwischenfalls, der einige Schaulustige anzog: Quy hatte seinen Autoschlüssel über Nacht im Ford liegen lassen und als wir nun starten wollten, bemerkte er, dass er sich und uns ausgeschlossen hatte.

Der Kham Ducer Schlüsseldienst öffnet unseren Ford

Der Kham Ducer Schlüsseldienst öffnet unseren Ford

Der „Kham Ducer Schlüsseldienst“ brachte es schließlich fertig, die Hecktür ohne größere Aufbruchsspuren zu öffnen.  Bis nach Hoian hatten wir eine Entfernung von ca. 140 km zurückzulegen. Die Anreise und die Hotelsuche in Hoian würden die Hauptprogrammpunkte des heutigen Tages sein. Die Fahrzeit nach Hoian betrug vier bis fünf Stunden.

Schon bald legten wir eine Pause  an diesem wunderbaren Rastort ein, die Sache mit dem Autoschlüssel hatte uns alle wahrscheinlich doch etwas mitgenommen.

Rasten...

Rasten…

Unser Weg führte uns weiter über Thanh My:

On the roard to Hoian

On the road to Hoian

Bevor wir in den Außenbezirken Hoians in einer Töpferei so richtig „zuschlugen“, besichtigten wir vor den Toren Hoians dann einen Cham-Turm aus dem 12. Jhdt.

Ein Cham-Turm vor den Toren Hoians

Cham-Turm vor den Toren Hoians

Und wie gesagt – wer könnte in dieser kleinen Töpferei mit diesen sympathischen (und geschäftstüchtigen!) Menschen – wo alles noch ganz ursprünglich angefertigt wird – widerstehen, einzukaufen? Wir konnten es jedenfalls nicht!

Eine kleine Töpferei vor den Toren Hoians

Eine kleine Töpferei vor den Toren Hoians

In Hoian sollte dann für 3 Nächte das „Long Life“ unser Hotel sein.

Unser Hotelzimmer im Long Life in Hoian

Unser Hotelzimmer im „Long Life“ in Hoian

Sonntag

Das Frühstück im „Long Life“nahmen wir immer in einem überdachten Gartengebäude ein, von wo aus wir direkt auf den Swimming-Pool blickten. Irgendwie war das Frühstück besonders, einmal durch den Ort und dann hat sicherlich auch das kleine Buffett das Seine getan. Es war eine Mischung aus vietnamesisch und Western-style. Ich habe immer alles gegessen und vor allen Dingen immer das Obst, auf das wir in Deutschland ja größtenteils verzichten müssen: Ranbutan, Drachenfrucht, „richtige“ Mango, Jakobs-Frucht etc.

"Frühstück unter Palmen": Blick vom Hotelzimmer aus

„Frühstück unter Palmen“: Blick vom Hotelzimmer aus

Der vietnamesische Kaffee (mit Whiskey und Butter geröstet und dann serviert immer mit Milchmädchen-Dosenmilch)  nervte mich allmählich. Und das deshalb, weil ich eine „Kaffeenase“ bin und die gastromischen Betriebe, die wir besuchten, im Grunde keine Auswahl an unterschiedlichen Kaffees hatten. Bestellte man Kaffee, dann gab es einzig und allein die Alternative „heiß oder kalt“,  nie aber einen anderen als den vietnamesischen Kaffee.

Nach dem Frühstück gingen wir ins Zentrum Hoians, aßen und tranken (regelmäßige Pausen bei Sinh-To-Getränken, das sind vietnamesische Smoothies) und besichtigten Markt und allerlei andere Sehenswürdigkeiten. Hier lasse ich nun einfach ein paar Bilder sprechen:

Hoianer Impressionen 1

Hoianer Impressionen – auf unserem Weg ins Zentrum

Hoianer Impressionen - Straßenecke

Hoianer Impressionen – Straßenecke

Hoianer Impressionen - die japanische Brücke

Hoianer Impressionen – die japanische Brücke

Hoianer Impressionen - Hoian bei Nacht

Hoianer Impressionen – Hoian bei Nacht